Klimawandel einmal anders:
Klimawandel ist medial präsent. Mit dem Klimawandel geht ein enormes Wahrnehmungsproblem einher. Es wird an ihm vorbeiverhandelt, vorbeigedacht und vorbeigeschaut.
Nicht aus Ignoranz, eher aus dem menschlichen Unvermögen heraus, das Problem "Klimawandel" in seiner ganzheitlichen Gestalt zu begreifen.
Eine Szene im Film zeigt an einer Hochhausfront herabstürzende Eisbären - und nun Klimawandel? Ein abstraktes Problem, das es schwer hat, sich innerhalb der Katastrophenfluten der Medien zu behaupten und im überreizten Bewusstsein der Menschen zu bleiben.
Eine Reise in ein stark vom Klimawandel betroffenes Land führt uns zu einem persönlichen Gespräch mit einem Kleinbauern - Lorenzo. Hier geht es aber nicht um die Auswirkungen des Klimawandels auf seinem Feld, sondern darum, wie extrem unterschiedlich wir im urbanen Raum und die Bauern in Bolivien Klimawandel wahrnehmen.
In Form einer Filmcollage werden so mittels Realfilm, Trickfilm und Animation verschiedene Wahrnehmungsarenen dargestellt. Dabei werden bewusst sowohl der urbane als auch der landwirtschaftliche Raum als Leitmotiv gegenübergestellt.
Ziele und Zielgruppen
Unser Anliegen ist es, das wunderbare Medium der Filmkunst zu nutzen, um ein kompliziertes globales Problem aus ganz persönlicher Perspektive zu thematisieren, jenseits von wissenschaftlichen Dogmen und erhobenem Zeigefinger. Der Film zeigt unsere menschlichen Wahrnehmungsmuster und soll den Zuschauer sensibilisieren, souverän und selbständig ein Verständnis für derartig abstrakte Probleme zu entwickeln.
Der Film wird auf Englisch, Spanisch und Deutsch produziert und soll nach Fertigstellung auf internationalen Filmfestivals eingereicht werden und somit möglichst viele Menschen erreichen und ansprechen, denn es geht um ein Thema was jeder kennt und viele betrifft. Nach der Festivallaufzeit wollen wir gerne ins Fernsehen. Auch wenn es mit so einem Thema eher schwierig ist, haben wir schon ein gutes Feedback über eine mögliche Filmausstrahlung in der Kurzfilmnacht des MDRs bzw. ähnlichen Sendeformaten der Dritten Öffentlich Rechtlichen.
Die meisten Menschen hoffen wir jedoch im Internet zu ereichen, wo der Film kostenlos, zum Beispiel über green.tv, zur Verfügung gestellt wird. Darüber hinaus soll der Film über ECOMOVE verbreitet werden. ECOMOVE ist eine deutschlandweite und international tätige Non-Profit-Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, audio-visuelle Medien zu Umwelt und Nachhaltigkeit zu verbreiten und zugänglich zu machen.
Wer steht hinter dem Projekt?
Die Idee wurde von Martin David entwickelt und wird nun gemeinsam mit der Produktionsfirma ravir film GbR Dresden realisiert. Martin David arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen und forscht im Bereich Klimawahrnehmung und der Bedeutung von Wissen im Kontext erneuerbarer Energien. Die ravir film GbR ist eine Produktionsfirma mit Sitz in Dresden. Der französische Begriff "ravir" bedeutet soviel wie "entzückend." Gründung des Unternehmens erfolgte 2002 durch vier Studenten, die ihrer Leidenschaft, der Videokunst und der Videoinstallation, einen professionellen Rahmen geben wollten.

Presse
[1.11.2012]
Das Magazin "fairquer" berichtet über das Filmprojekt „Reality or non
Reality“ – a little bit of both‘. Ein Bericht über die filmische Darstellung einer globalen Ungerechtigkeit.
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News
[19.4.2013]
Der Film ist beim 25. Filmfest Dresden zu sehen. Die Screeningzeiten
sind wie folgt:
- Freitag, 19. April 2013, Schauburg/ Tarkowski-Saal, 16:30 Uhr und
- Sonntag, 21. April 2013, Schauburg/ Tarkowski-Saal, 19:30 Uhr.
Wir freuen uns auf euch.
[mehr]
Danksagung
Wir danken all unseren Unterstützern für ihren persönlichen Beitrag den
Film zu realisieren. Das Projekt ist ein nicht kommerzielles Projekt,
welches von der Firma ravir film umgesetzt und produziert wird. Nur
durch die zusätzliche Unterstützung ist dieser Film überhaupt zu
realisieren. Auch für die weitere Umsetzung der restlichen Dreharbeiten
und der Postproduktion wie Animationen, Vertonung etc. freuen wir uns
über jede Form der Unterstützung.
Unterstützung
Auch nach der ersten Aufführung könnt ihr das Projekt noch
unterstützen. Wie gut der Film wird und wie viele Menschen der Film erreicht hängt
auch von unseren Unterstützern ab. Schreiben Sie über das Projekt,
binden Sie den Film ein oder unterstützen Sie uns mit einem finanziellen
Beitrag. Auch Kleinstbeträge helfen uns weiter. Mit dieser Form des
Crowdfunding können alle einen kleinen Beitrag leisten. Ab einem Betrag
von 10 € werden Sie als Unterstützer mit im Abspann des Filmes genannt
und erhalten nach Fertigstellung des Filmes einen Gutschein über einen
Download des Videos in FullHD.
Jeder einzelne Beitrag wird ausschließlich für den Film
verwendet. Im Moment brauchen wir noch Gelder für Lizenzrechte, für die
FSK und für eine professionelle Übersetzung ins Englische und Deutsche.